Was bietet »SEAT Full Link«?

Auch wir SEAT-Fahrer können jetzt unser Smartphone mit dem Auto verbinden. SEAT bietet schon seit Mai die »Full Link«-Technologie in vielen Fahrzeugen an. Bei den neuesten Sondermodellen wird diese Technologie jetzt besonders hervorgehoben:

SEAT Full LinkMit den neuen SEAT CONNECT Sondermodellen sind Sie kinderleicht mit Ihren Liebsten verbunden. Denn dank konnektiver Full Link-Technologie wird Ihre Smartphone-Oberfläche auf den Farbtouchscreen des Media System Plus übertragen. So haben Sie alle Inhalte Ihres Smartphones voll im Griff – ohne Ihre Hände vom Steuer zu nehmen.

Das hört sich sehr verlockend an. Mein fest verbautes Navi nutze ich schon lange nicht mehr. Ich lasse mir den Weg lieber von Waze oder Scout auf meinem Smartphone weisen. Das aktuelle Kartenmaterial, die präzisen Verkehrsinfos und die Möglichkeit, die Ziele bequem auf dem Sofa zu programmieren, sind für mich ein echter Mehrwert.

So gesehen, klingt es vielversprechend beim Autokauf auf das Navi zu verzichten und stattdessen das Smartphone und dessen Navi-App mit dem Infotainment-System zu verbinden.

Aber ist das wirklich so einfach und komfortabel, wie es sich anhört?

Was bedeutet »Full Link«-Technologie?

SEATs »Full Link«-Technologie unterstützt drei verschiedene Standards, um das Smartphone in das Infotainment-System zu integrieren: Apple CarPlay, Android Auto und MirrorLink.

Die Unterstützung der drei konkurrierenden Standards bietet uns Autofahrern die größtmöglichste Auswahl an unterstützten Smartphones. Sehr gut!

Welches gemeinsame Ziel verfolgen die Standards?

Alle drei Standards möchten das Smartphone so in das Auto integrieren, dass es auch während der Fahrt komfortabel und sicher bedient werden kann:

  • Die Bedienung ist komfortabel über den Touchscreen des Infotainment-Systems und über Spracheingabe möglich.
  • Die Sicherheit soll durch die Beschränkung des Funktionsumfanges der Apps (teilweise während der Fahrt) erhöht werden. Die Navigationsansicht ist beispielsweise im Vergleich zur gewohnten Anzeige auf dem Display des Smartphones vereinfacht und die Einstellungen sind während der Fahrt deaktiviert. Dies soll die Ablenkung vom Verkehrsgeschehen verringern.
  • Die Audioausgabe und die Musikwiedergabe erfolgt über das Audiosystem des Autos.
  • Alle Standards sehen die Erweiterung durch Apps vor. Diese Apps müssen aber von Apple, Google bzw. MirrorLink freigegeben werden. Das führt leider dazu, dass weder für Apple CarPlay noch für Android Auto eine alternative Navi-App verfügbar ist.

Achtung: Viele Apps (auch die vorinstallierte Navi-App) erfordern eine Internet-Verbindung. Die Nutzung eines Mobilfunk-Vertrages bzw. einer Prepaidkarte mit Inklusivvolumen ist daher sinnvoll.

Wie unterscheiden sich die Standards?

Apple CarPlay

  • Funktionen: Karten (Navigation), Telefon, Nachrichten (SMS), Musik, Podcasts
  • Apps: Audible, Spotify, TuneIn Radio und einige (wenige) mehr
  • Kompatibität: iPhones 5, 5c, 5s sowie 6 und 6 Plus

Android Auto™

MirrorLink

Die mit einem Stern (*) gekennzeichneten Funktionen erfordern zusätzlich die Installation der
SEAT ConnectApp.

Mein Fazit

Während der Funktionsumfang von MirrorLink recht spartanisch ist, kann man Apple CarPlay und Android Auto im Großen und Ganzen gut gebrauchen.

Diese beide Lösungen bringen auch eine Navi-App mit. Allerdings nur die hauseigene Online-Navigation von Apple bzw. Google. Alternative Lösungen wie Waze oder Scout (Offline-Navi) werden von beiden nicht unterstützt. Schade!

Knifflig wird es auch bei der Auswahl eines Android-Gerätes für Android Auto oder MirrorLink. Damit es keine langen Gesichter gibt, bekommen Käufer eines CONNECT-Modells das kompatible Samsung Galaxy A3 von SEAT geschenkt. Laut Kompatibilitätsliste von SEAT (Stand: Mai 2015) ist dieses Smartphone mit Android Auto kompatibel. Auch MirrorLink wird laut MirrorLink-Website unterstützt.

Auswertung des Surfverhaltens erschweren

Gefangen im InternetWer heute Radio hörte oder die Newsticker verfolgte, dem wurde nochmals ins Gedächtnis gerufen, dass ab morgen Facebooks neue Nutzungsbedingungen gelten. Zukünftig wird also das Surfverhalten der Benutzer ausgewertet.

Wir haben keine Möglichkeit, uns gegen die neuen Nutzungsbedingungen zu wehren, wenn wir Facebook weiter einsetzen möchten. Mit dem ersten Facebook-Login ab dem 30.01.2015 gelten die Bedingungen als akzeptiert.

Das Löschen des Facebook-Profils ist sicher auch nicht jedermanns Sache. Wer das Auswerten des Surfverhaltens erschweren möchte, kann aber einen der folgenden Tipps verwenden.

Tipp 1: Facebook im privaten Fenster öffnen

Wer Facebook in einem privaten Fenster startet, „trennt“ Facebook quasi von den übrigen Seiten, die in normalen Tabs geöffnet sind.

Werden aber mehrere Websites in privaten Fenstern geöffnet, so haben sie gegenseitig Zugriff auf die Cookies und weitere privaten Daten.

Tipp 2: Firefox-Erweiterung »priv8«

Sehr pfiffig finde ich die Firefox-Erweiterung priv8. Mit der Erweiterung können Tabs erstellt werden, die völlig autark nebeneinander in Sandboxes ausgeführt werden. Die verschiedenen priv8-Tabs haben keinerlei Zugriff auf die Daten der anderen Tabs.

Mit der Erweiterung können beliebig viele Sandboxes erstellt. In der Konfiguration jedes priv8-Tabs kann sowohl die URL der zu öffnenden Seite, als auch eine Signalfarbe ausgewählt werden.

Die Bedienung ist etwas gewöhnungsbedürftig.

Tipp 3: Separaten Browser für Facebook nutzen

Eine einfache aber effiziente Lösung ist es, Facebook konsequent in einem anderen Browser zu öffnen. Auswahl gibt es ja genug: beispielsweise Firefox, Chrome und Opera.

Selbsttest: Yapital-Zahlung bei REWE

Ende Mai entdeckte ich bei einem Einkauf im REWE-Markt in Wilgersdorf ein Yapital-Logo an der Kasse.

Das Logo erinnerte mich daran, dass ich mich schon im Oktober 2013 bei Yapital registriert hatte. Zu diesem Zeitpunkt verkündete Yapital gerade, dass alle REWE-Märkte nach und nach die mobile Bezahlung akzeptieren werden.

Besser vorher informieren: Ablauf der Yapital-Bezahlung

Trotz der „Entdeckung“ des Logos zahlte ich meinen Einkauf an diesem Tag bar. Ich wollte mich zunächst über die Yapital-Bezahlung im Internet informieren, bevor ich eine Kassiererin darauf anspreche. Lange suchen musste ich nicht. Dieses Video der WDR-Servicezeit vom Januar 2014 zeigt den kompletten Bezahlvorgang:

WDR-Bericht über Yapital

Erster Versuch im Mai

Gut vorbereitet erledigte ich am nächsten Tag meinen Einkauf wieder im REWE. Als ich der Kassiererin sagte, dass ich per Yapital zahlen möchte, schaute Sie mich verblüfft an. Sie hatte noch nie von Yapital gehört.

Nach einem Hinweis auf das Logo an der Kasse und einer kurzen Erklärung der Yapital-Zahlung war sie sehr kooperativ und startete die Kartenzahlung, um zu schauen, ob der Kartenleser die Yapital-Zahlung anbietet. Negativ.

Eine Rückfrage bei Yapital (via Twitter) ergab, dass die Zahlung zu diesem Zeitpunkt noch nicht in Wilgersdorf möglich war.

Zweiter Versuch im Juli

Gestern zeigte mir das Kartenterminal im REWE erstmals die Option zum Start einer Yapital-Zahlung an. Als ich die Kassiererin darauf ansprach, erinnerte sie sich an mich. Sie wusste gar nicht, dass zwischenzeitlich die Yapital-Zahlung eingeführt wurde.

Ich zückte also mein Smartphone, scannte den QR-Code auf dem Kartenleser und bestätigte die Zahlung. Die Yapital-Zahlung funktionierte einwandfrei und flott. Sehr gut!

Wieso aber wird den Kassiererinnen das Verfahren nicht erklärt oder einfach mal vorgeführt? Ich denke nicht, dass viele Kunden sich diese Infos mühsam zusammensuchen werden.

So funktioniert die Yapital-Zahlung

Für diejenigen, die es ausprobieren möchten, hier mal kurz die einzelnen Schritte der Bezahlung. Die Installation der App und die Yapital-Registrierung müssen natürlich vorab erledigt werden.

Schon in der Warteschlange können folgende Schritte erledigt werden:

  • Yapital-App starten.
  • PIN in der App eingeben.

Der Kassiererin sagt ihr am besten nur, dass ihr per Karte zahlen möchtet. Die Yapital-Zahlung startet ihr dann selbst am Kartenleser.

  • Am Kartenleser mit der Taste »1« die Yapital-Zahlung starten.
  • In der App »Bezahlen« antippen.
  • QR-Code auf dem Display des Kartenlesers mit der App scannen.
  • Betrag auf dem Handy-Display prüfen.
  • In der App »Bestätigen« antippen.

Für den Urlaub: Telekom Data Comfort Free

Seit Anfang Mai bietet die Telekom den Datentarif Data Comfort Free an.

Der kostenlose Tarif ist perfekt geeignet, um die Performance des Datennetzes am eigenen Wohnort zu testen. Aber auch wer in Deutschland seinen Sommerurlaub verbringt, sollte einen Blick auf das Angebot riskieren.

Kostenlos im deutschen Telekom-Netz surfen

Die 2 × 5 GB Daten-Pässe können flexibel innerhalb von 6 Monaten nach Aktivierung eingesetzt werden. Es handelt sich um einen reinen Datentarif. Telefonieren ist mit der Karte nicht möglich.

Wer die Datenkarte in ein Tablet oder einen MIFI-Router einlegt, kann sich über folgende Leistungen freuen:

Data Comfort Free

Bestellablauf

Nach der Online-Bestellung bringt ein DHL-Mitarbeiter die SIM-Karte und gleicht die Vertragsdaten mit dem Personalausweis des Käufers ab. In meinem Fall dauerte dies recht lange, weil der Postbote erst mal mühsam den Papierkram auspacken, sortieren und überfliegen musste.

Datenpass aktivieren

Beim Auspacken wunderte ich mich, wo denn jetzt die Daten-Pässe sind. Durch Ausprobieren habe ich herausgefunden, dass es sich um „virtuelle“ Datenpässe handelt. Will heißen: Die Datenpässe sind im Konto hinterlegt. Über eine Datenverbindung der Datenkarte kann sofort der erste Datenpass auf der Website pass.telekom.de aktiviert werden.

Auf dieser Website kann man sich auch jederzeit über die verbleibende Laufzeit und das verbleibende Volumen informieren des Passes informieren.

Das Kleingedruckte

Obwohl es sich um einen kostenlosen Vertrag handelt, erfolgt ein Schufa-Eintrag und auch eine Meldung an den Fraud Prevention Pool (FPP) von Bürgel.

Nach Verbrauch der beiden Daten-Pässe oder Ablauf von 6 Monaten läuft der Vertrag automatisch aus.

Threema: ID auf neues Handy übertragen

Threema

Vor knapp vier Monaten bin ich von WhatsApp zu Threema gewechselt. In den letzten Monaten hat sich meine Threema-Kontaktliste immer mehr gefüllt. Gut so!

Ein Blick in die Kontaktliste offenbart aber auch, dass viele Threema-User Schwierigkeiten haben, mit ihrer Threema-ID auf ein neues Smartphone umzuziehen. Dies führt dazu, dass einige User regelmäßig neue Accounts erstellen.

Das Sichern und Übertragen einer Threema-ID ist eigentlich ganz einfach und auch schnell erledigt.

Schritt 1: Threema-ID auf altem Smartphone exportieren

  1. Threema öffnen.
  2. Ganz nach rechts auf die Info-Seite blättern.
  3. »ID exportieren« antippen.
  4. Passwort zwei Mal eingeben.
  5. »Weiter« antippen
  6. ID-Backup und Passwort an sicherem Ort verwahren.

Tipp: Das ID-Backup wird zusätzlich als QR-Code angezeigt. Der QR-Code kann direkt mit dem neuen Smartphone abfotografiert werden (s. unten).

Schritt 2: Threema-ID auf neuem Smartphone importieren

  1. Threema öffnen.
  2. »Backup wiederherstellen« antippen.
  3. ID-Backup als Text eingeben/einfügen oder QR-Code abfotografieren
  4. Passwort eingeben.
  5. »Weiter« antippen.

So, wenn ihr kein Backup eurer Threema-ID habt, ist jetzt ein guter Zeitpunkt das nachzuholen. 🙂

Die alten Threema-IDs eurer Kontakte könnt ihr übrigens einfach aus eurer Kontaktliste löschen. Etwas tricky wird es, wenn der Kontakt immer wieder neu synchronisiert wird. Aber dazu schreibe ich demnächst mal etwas.

Schnell und effizient: Reminder per E-Mail

Gelegentlich kommt es vor, dass ich ein interessantes Amazon-Blitzangebot oder ein anderes (ebenso unwichtiges) Ereignis verpasse.

Die wichtigen Termine trage ich natürlich in meinen Terminkalender auf dem Smartphone ein. Für zeitliche Erinnerung an Banalitäten ist es mir die Mühe der Eintragung aber häufig nicht wert.

In solchen Fällen kann reme.io helfen. In der Eingabemaske werden einfach der gewünschte Text, das Datum und der Zeitpunkt der Erinnerung sowie die eigene E-Mail-Adresse eingetragen:

reme.io

Pünktlich zum ausgewählten Zeitpunkt erfolgt eine Erinnerung per E-Mail. Der Anbieter verspricht übrigens, dass die E-Mail-Adresse nur für den Reminder verwenden wird.

Kostenlose Postkarten per App versenden

Endlich Ferien!

Endlich Ferien! Für alle die demnächst in Urlaub fahren, kommt folgender Tipp gerade zur rechten Zeit:

Pixelnet schenkt uns einen Gutschein-Code mit dem wir bis zu 10 Postkarten mit der App »Foto Postkarte« (Android, iPhone) erstellen und versenden können.

Ich habe die App gerade mal installiert und eine Postkarte gestaltet. Das geht sehr schnell und komfortabel:

  • Designvorlage auswählen
  • Bilder hochgeladen
  • Zieladresse eingeben oder einfach den Kontakt im Smartphone auswählen
  • Text eingeben

Üblicherweise kostet eine Postkarte 1,49 €. Mit dem Gutschein-Code pxnkarte können bis zu 10 Postkarten kostenlos versendet werden.

Ich freue mich schon auf eure Grußkarten 😉

Bildquelle: Simone Hainz / pixelio.de

Diskussion über den Grundschulerhalt

Pro und KontraDie SPD Wilnsdorf informierte Anfang Februar auf Ihrer Facebook-Fanseite über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens. Zwischenzeitlich haben einige Bürger – unabhängig von ihrer politischen Einstellung – Ihre Meinung zum Grundschulerhalt in den Kommentaren der Fanseite niedergeschrieben.

Leider wird in den Kommentaren mit harten Bandagen gekämpft und es geht teilweise unfair zu. Argumente der Gegenseite werden ignoriert und die Leser durch falsch oder unvollständig dargestellte Sachverhalte irritiert.

Da es um die Zukunft unserer Kinder geht, kann man aber nicht einfach die Augen schließen. Aus diesem Grund habe ich gestern bei Facebook meine Meinung geäußert. Meine Beiträge veröffentliche ich zusätzlich hier im Blog, so dass sie für alle Bürger Wilnsdorfs sichtbar und kommentierbar sind.

Der vollständige Gesprächsverlauf ist bei Facebook öffentlich einsehbar.

Motivation des Bürgerbegehrens

Mein öffentlicher Kommentar auf Facebook:

Herr Holzapfel, Sie schreiben (Ihr Kommentar vom 1. Februar um 16:11 Uhr), dass die Motivation für das Bürgerbegehren ist, dass man der Gemeinde die rote Karte zeigen will. Damit schlagen Sie in die gleiche Kerbe wie Herr Giffhorn, der mit den Worten „Wir haben nichts zu verlieren.“ (Quelle: Siegener Zeitung) für mein Unverständnis sorgte.

Als Vater einer Tochter, die im Sommer eingeschult wird, kann ich da nur den Kopf schütteln und mich ärgern…

Argument des jahrgangsübreifenden Unterrichts

Mein öffentlicher Kommentar auf Facebook:

Bitte akzeptieren Sie, dass alle anderen Grundschulen den jahrgangsübergreifenden Unterricht bereits abgelehnt haben und damit nicht als Teil einer Verbundschule zur Verfügung stehen. Außerhalb eines solchen Verbundes wäre der dauerhafte Erhalt der Grundschule Anzhausen aber ohnehin nicht möglich.

Und bitte argumentieren Sie jetzt nicht mit möglichen Ausnahmeregelungen. Solche Regelungen sind für eine verantwortungsvolle Planung und Umsetzung eines Unterrichtskonzeptes tabu.

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang auch, dass man den Kindern die Busfahrt nicht zumuten möchte, gleichzeitig aber die häufige Teilung von Klassen während der Einführungsphase des jahrgangsübergreifenden Unterrichts in Kauf nehmen würde. Bereits zum Ende des aktuellen Schuljahres 2012/2013 müsste die jetzige erste Klasse in Anzhausen geteilt werden.

Alle Konstrukte zum Erhalt von Grundschulen, die auf jahrgangsübergreifendem Unterricht basieren, sind also reine Zeitverschwendung und nicht zielorientiert.

Sorgen wegen des Schulbusverkehrs

Mein öffentlicher Kommentar auf Facebook:

Unsere jüngste Tochter wird, wie ihre drei Geschwister, mit dem Schulbus in die Grundschule Rudersdorf fahren. Und – Sie werden es nicht glauben – sie freut sich schon auf die Busfahrten.

Ich kann verstehen, dass Eltern dem Schulbusverkehr mit Sorge entgegen blicken, solange die Details nicht geklärt sind. Vielleicht wird es aber einfach mal Zeit, dass die Eltern der zukünftigen Schulanfänger mit den Schulpflegschaften, Grundschulleitungen und der Gemeinde die offenen Fragen besprechen und gemeinsam lösen.

Bisher habe ich den Eindruck, dass man sich weigert zu reden, gleichzeitig aber meckert, dass die Fragen nicht geklärt werden.

Erhalt aller Grundschulen wegen schulrechtlicher Bestimmungen nicht möglich

Mein öffentlicher Kommentar auf Facebook:

Und noch etwas: Wie bereits bekannt ist, kann die Bürgerinitiative ihr Ziel des Erhalts der drei Standorte nicht erreichen. Der Erhalt von insgesamt sieben Grundschulen ist schlicht und einfach nicht möglich. Das haben die „mahnenden Worte“ aus Arnsberg ja schon deutlich gemacht!

Wer bei einem möglichen Bürgerentscheid für »Ja« stimmt, riskiert, dass der Ratsbeschluss kassiert wird und das ganze Drama von vorne beginnt.

Es ist doch so: Theoretisch bleiben dann alle sieben Grundschulen erhalten, aufgrund schulrechtlicher Bestimmungen können aber nur max. sechs Eingangsklassen gebildet werden.

Falls jemand mit dem von mir Gesagten nicht einverstanden ist: Nur zu, jeder darf hier kommentieren.

Bildquelle: Gerd Altmann  / pixelio.de

Neues zum Grundschulerhalt in Wilnsdorf

EntscheidungIn den letzten Monaten berichtete ich bereits einige Male über das Bürgerbegehren für den Grundschulerhalt in Wilnsdorf.

Seit meinem letzten Beitrag im November gibt es einiges Neues zu berichten.

Was in der Zwischenzeit geschah …

Nachdem die Bürgerinitiative um Matthias Giffhorn (Anzhausen), Volker Daub (Wilden) und Heike Lobpreis (Obersdorf) der Gemeinde Wilnsdorf Ende November mehr als 3000 Unterschriften übergeben hatte, hörte man lange Zeit nichts mehr von diesem wichtigen Thema.

Die Initiatoren des Bürgerbegehrens witterten schon eine Hinhaltetaktik. Wie wir alle aber später erfahren haben, waren es rechtliche Zweifel an der Zulässigkeit des Begehrens, die zu Verzögerungen führten.

Erst am 1. Februar erhielt die Gemeinde die Empfehlung der Unteren staatliche Kommunalaufsicht das Bürgerbegehren für zulässig zu erklären. Trotz intensiver Gespräche mit der Bezirksregierung Arnsberg als Oberer Aufsichtsbehörde, konnten die rechtlichen Zweifel nicht ausgeräumt werden.

Die mahnenden Worte aus Arnsberg machen deutlich, dass bestehende schulrechtliche Vorschriften durch einen Bürgerentscheid in Wilnsdorf nicht ausgehebelt werden können.

Wilnsdorfs erster Bürgerentscheid im April 2013?

Am 21. Feburar wird der Rat über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens entscheiden. Erklärt der Rat das Bürgerbegehren für zulässig, entscheidet er anschließend, ob das Begehren „angenommen“ wird.

Schließt sich der Rat dem Bürgerbegehren nicht an, wird voraussichtlich im April ein Bürgerentscheid durchgeführt. Alle Bürger können dann über die Zukunft unserer Kinder entscheiden.

In diesem Falle liegt an uns allen, die richtige Entscheidung zu treffen!

Bildquelle: Thomas Siepmann  / pixelio.de

Google: Klickrate mit Autorenbild erhöhen

Wer im Netz googelt, sieht immer häufiger Suchergebnisse, neben denen ein persönliches Bild des Autors platziert ist. Solche Bilder ziehen die Aufmerksamkeit des Suchenden auf die eigenen Suchergebnisse:

Suchergebnis mit Autorenbild

Jeder Blogger, der auf Google+ aktiv ist, kann seine Suchergebnisse schnell und einfach aufpeppen.
Die hierfür erforderlichen Schritte habe ich mal kurz aufgeschrieben.

1. Link auf das eigene »Google+«-Profil im Blog platzieren

Da ich der einzige Autor in diesem Blog bin, hatte ich es einfach: Es genügte einen Link in der Sidebar auf mein »Google+«-Profil zu setzen. Da die Sidebar auf allen Seiten des Blogs angezeigt wird, ist automatisch jeder Blog-Artikel mit meinem Profil verlinkt.

In Blogs mit mehreren Autoren ist es etwas komplizierter: Abhängig vom Autor des Artikels ist in diesem Fall der passende Autorenlink im Artikel zu setzen. Hierfür sind verschiedene WordPress-Plugins verfügbar, die diese Aufgabe übernehmen.

2. Back-Link vom »Google+«-Profil auf den Blog einrichten

Bevor Google ein Autorenbild in den Suchergebnissen platziert, prüft Google, ob das im Blog verlinkte »Google+«-Profil zurück auf den Blog verlinkt.

Wichtig ist, dass der Link auf den Blog im Abschnitt »Macht mit bei« platziert ist. Und das geht so:

  1. In der linken Sidebar innerhalb von Google+ auf Profil klicken.
  2. Auf Profil bearbeiten klicken.
  3. Auf den Abschnitt Macht mit bei klicken.
  4. Namen (Label) und URL des eigenen Blogs eintragen.
  5. Eingaben speichern.

3. Googles Interpretation der Links testen

Mit Googles Test-Tool für strukturierte Daten können die Ergebnisse der Arbeit schnell überprüft werden.

Nur wenn nach der Eingabe der URL eines beliebigen Blog-Artikels das Autorenbild in der Vorschau angezeigt wird, können wir uns entspannt zurücklehnen.

4. Warten und Tee trinken

Jetzt heißt es warten. In meinem Fall dauerte es über drei Monate, bis Google die Suchergebnisse mit meinem Autoren-Bild und dem Link auf das »Google+«-Profil auslieferte.