Nokia 2700 classic: Es geht auch günstig!

Als mein Handy vor wenigen Wochen den Geist aufgab, suchte ich kurzfristig ein Neues.

Viele Blogger sind ja bekanntlich im iPhone-Fieber, aber warum mit Kanonen auf Spatzen schießen? Ich, als Otto-Normalverbraucher, habe keine sonderlich hohen Ansprüche an ein Handy. Neben den immer vorhandenen Basisfunktionen begnüge ich mich mit Sprachwahl, Bluetooth, Internet (Webbrowser, E-Mail-Client, Instant Messenger, Twitter Client), Navigation und einer mitgelieferten Windows-Software (für Verwaltung der Telefonbucheinträge, Backups, Updates, usw.).

Nach einem Besuch bei Amazon war ich erstaunt über die Funktionen und den Preis (unter 80 EUR) des Nokia 2700 classic. Aufgrund der Funktionen und der guten Rezensionen habe ich das Handy bestellt.

Erfahrungen mit dem neuen Handy

Mittlerweile habe ich das Handy zwei Wochen im Einsatz. Die von mir definierten Anforderungen erfüllt es perfekt. Hier meine Bewertung des Handys – nach subjektiver Wichtigkeit sortiert:

  • Sprachqualität: Die Verständigung mit dem Gesprächspartner ist aufgrund der klaren Sprachqualität tadellos.
  • Lautstärke: Die Lautstärke während eines Telefonats kann bemerkenswert laut eingestellt werden. Der Lautsprecher für die Freisprechfunktion und auch die Navigationsanweisungen ist hinten angeordnet. Auch bei Befestigung in einer Kfz-Halterung kann man die Anweisungen recht gut verstehen.
  • Tastatur: Die Tastatur kann dank der sehr klaren Druckpunkte sehr gut bedient werden. Auch Blindschreiben ist kein Problem.
  • Verarbeitung: Angesichts des Preises war zu erwarten, dass das Gehäuse vollständig aus Kunststoff besteht; so ist es auch. Die einfache und nüchterne Optik finde ich recht ansprechend. Bisher ist bei der Bedienung des Handys kein Knirschen zu hören. Ich vermute aber, dass sich das in den nächsten Monaten ändern wird …
  • Webbrowser: Von Haus aus ist Opera Mini auf dem Handy installiert. Nach der Benutzung von Opera Link waren die Bookmarks meines alten Handys ruck-zuck auf dem neuen Handy verfügbar.
  • E-Mail-Client: Nach der Eingabe meiner E-Mail-Adresse und des Passworts wurde mein Google Mail-Konto direkt eingebunden. Wahlweise werden die Kopfzeilen neuer E-Mails auf Anforderung aktualisiert oder eine dauerhafte Verbindung gehalten, um eingehende Mails direkt zu signalisieren. Der Body der E-Mail kann bei Bedarf abgerufen werden.
  • Interneteinrichtung: Noch vor wenigen Monaten hatte man seine Last beim Einrichten der Internetverbindung. Dieses Mal ging es ganz einfach. Sofort nach dem Einlegen der simyo-Karte konnte eine Verbindung ins Internet hergestellt werden.
  • Anschlüsse: Sowohl der Kopfhörer (3,5 mm-Klinkenbuchse) als auch das Ladekabel werden an der Oberseite des Handys eingesteckt. Dies ist ungewöhnlich und erfordert beispielsweise ein ausziehbares Kfz-Ladekabel. Ansonsten habe ich durch diese Anordnung keine besonderen Vor- oder Nachteile festgestellt.
  • Maße und Gewicht: Das Handy ist etwas länger, dafür aber auch dünner im Vergleich zum Nokia 6233. Es liegt sehr gut in der Hand.
  • MP3-Player: Den MP3-Player habe ich nur 1× testweise gestartet. Er scheint aber über alle wichtigen Funktionen zu verfügen.
  • Kamera: Die integrierte Kamera nutze ich (wenn überhaupt) nur in Notfällen. Hierfür ist die Auflösung und Bildqualität ausreichend. Für professionelle Fotos ist die Kamera nicht ausgelegt.
  • Speicherkarte: Im Lieferumfang des Handys ist eine Speicherkarte mit 1 GB Kapazität enthalten. Eine noch vorhandene 4 GB-Karte funktioniert einwandfrei im Handy.

Wie man anhand der Aufzählung sehen kann, bin ich sehr zufrieden mit dem Handy.

Einzig den fehlenden Taster für die Lautstärke habe ich anfangs vermisst. Während eines Telefonats kann man die Lautstärke mit dem Steuerkreuz schnell und einfach einstellen. Bei Verwendung von Java-Applikationen (beispielsweise für die Navigation) wird es aber komplizierter. Zwar kann man beispielsweise in Ö-Navi die Lautstärke einstellen, allerdings nur bis zum zuvor im MP3-Player einstellten Lautstärkepegel. Stellt man den Lautsträkepegel im MP3-Player zunächst auf das Maximum ein, ist alles einwandfrei.

Zusätzlich installierte Software

Zusätzlich zur bereits vorinstallierten Software habe ich folgende Java-Applikationen installiert:

Mit diesen Programmen habe ich unterwegs alle wichtigen Informationsquellen und Dienste verfügbar.

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2 Kommentare zu “Nokia 2700 classic: Es geht auch günstig!”

Geschrieben von Markus am 24. Mai 2012 um 08:45 Uhr:

Hallo Stephan Nix,

ich habe auch ein Nokia 2700 (für 29,- Euro!) und bin noch immer begeistert!

Ich habe email abrufen auf manuell eingestellt. Nachdem ich dann den eMail-Abruf manuell gestartet habe und sich die eMails synkronisiert haben, schaltet sich E für Edge aber nicht mehr automatisch aus.

Weißt Du, wo man die Internetverbindung bei Inaktivität automatisch ausschalten kann???

Sonnige Grüße
Markus

Geschrieben von snix am 29. Mai 2012 um 18:39 Uhr:

Ich habe das »Nokia 2700 classic« schon länger nicht mehr im Einsatz. Ich weiß aber noch, dass die Datenverbindung nach der Synchronisation des Kontos automatisch abgebaut wurde.

Ob es dafür aber eine bestimmte Einstellung gibt, weiß ich leider nicht mehr.

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