Unerwünschte Newsletter und Apps loswerden

Heute Nacht erreichte mich ein Newsletter von unsubscribe.com. Entgegen des Trends wird das bisherige Freemium-Geschäftsmodell aufgegeben. Ab sofort kann der der Dienst kostenlos genutzt werden. Zugleich werden neue Funktionen eingeführt.

Was macht unsubscribe.com?

Schon bisher war es möglich, unaufgefordert zugesandte Newsletter an unsubscribe.com zu melden. Das Firefox-Addon des Unternehmens ergänzt einen praktischen Button in Google Mail. So genügt ein Klick, um solche Newsletter zu melden. Daraufhin wird unsubscribe.com tätig und fordert den Versender auf, den Versand des Newsletters zu unterlassen.

Die neuen Funktionen ermöglichen die erteilten Rechte der Apps bei Facebook, Twitter und LinkedIn einzusehen und zu entziehen. Zu jeder Berechtigung wird der Zugriffslevel und die Reputation der App angezeigt. Ein Blick auf die Details listet ausführlich die Berechtigungen der App auf.

Meine Erfahrungen mit unsubscribe.com

Wenn die Abmeldung eines Newsletter mit den vom Versender angegeben Links nicht funktionierte, habe ich in den vergangenen Monaten immer wieder mal einen unliebsamen Newsletter gemeldet. Leider klappte die Abmeldung auf diesem Weg aber nur in seltenen Fällen.

Der Apps kann man sich direkt in den Kontoeinstellungen von Twitter und Facebook entledigen. Ein Vorteil von unsubscribe.com gegenüber der Kontoeinstellungen der Netzwerke ist die übersichtliche Auflistung der Rechte und einer Bewertung der Reputation der App.

Wird einer Facebook-App ein Recht entzogen, zeigt unsubscribe.com die Freunde an, die diese App ebenfalls verwenden. Wer möchte, kann den Freunden eine Nachricht zusenden, schließlich erlauben Sie der App möglicherweise weiterhin den Zugriff auf die persönlichen Daten der Freunde.

Fazit

Ich werde das Add-On von unsubscribe.com wieder deinstallieren. Der Mehrwert des Dienstes ist mir persönlich zu gering. Die Anzahl der Apps in meinen Netzwerken kann ich ohnehin an einer Hand abzählen.

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