Die Adobe Technical Communication Suite 2 ist ein sehr mächtiges Werkzeug für technische Redakteure. Das betrifft nicht nur die Funktionalität, sondern auch den Umfang des Softwarepakets.
Die Testversion hat einen Umfang von 4,83 GB. Für einen umfangreichen Test ist der Download der Testversion oder die Anforderung einer Test-DVD bei Adobe sicherlich sinnvoll. Wer es aber eilig hat, oder nur eine bestimmte Funktion kurz antesten möchte, für den bietet die regionale Website der USA eine Alternative.
Seit einigen Wochen ist in die US-amerikanische Website der TCS 2 ein »TestDrive Now«-Link integriert. Hierüber können die verschiedenen Programme der Suite in einer virtuellen Umgebung getestet werden.
Wie der folgende Screenshot zeigt, sind alle Bestandteile der Suite online zum Ausprobieren verfügbar:
Der volle Funktionsumfang der verschiedenen (englischsprachigen) Programme kann innerhalb des Webbrowsers getestet werden. Zusätzlich wurden Tutorials integriert, die die grundlegenden Funktionen und Möglichkeiten der Programme erläuterrn.
Übrigens können auch die Einzelprogramme FrameMaker 9 und RoboHelp 8 auf diese Art und Weise getestet werden.
Um den Kindern das Lernen in den Herbstferien etwas zu versüßen, haben wir die Lernsoftware Fragenbär – Richtig konzentrieren gekauft. Ausschlaggebend war (wie so oft) die Amazon-Bewertung der Software.
Die Beschreibung der Software durch den Hersteller klingt ebenfalls sehr vielversprechend:
Dieses Lernspiel bietet vielfältige Konzentrationsübungen in einer phantasievollen Lernumgebung an. Die Bedienung ist intuitiv, die Sprachausgabe klar und die Arbeitsatmosphäre ruhig – nichts lenkt die Kinder von der eigentlichen Aufgabe ab. Sie dürfen sich in allen Spielen so viel Zeit lassen, wie sie möchten. Mehrfaches Spielen trägt dazu bei, dass ein anfangs spontanes Lösen der Gedächtnisaufgaben am Ende zu einer strategischen Herangehensweise führt. Merkstrategien werden bewusst nicht instruiert, damit der individuelle Lernstil nicht blockiert wird. Sämtliche Aufgaben auf der CD sind mit Bildern verknüpft, die als Gedächtnisbilder benutzt werden können.
Vielfalt und Umsetzung der Lernspiele
Was den Inhalt der Software betrifft, sind die 5 Amazon-Sterne angemessen. Die zehn Konzentrationsspiele sind in eine nette Story eingebettet. Dank der drei verschiedenen Schwierigkeitsgrade können sich unsere beiden Schulkinder für die Software begeistern.
Hoffentlich lässt sich unsere Kleinste nicht von der Kartoffelknödelkanone inspirieren …
Technische Umsetzung
Die technische Umsetzung ist deutlich schlechter gelungen:
Der Kopierschutz der Software sorgt auf dem Rechner der Kinder dafür, dass erst drei Minuten nach dem Einlegen der CD vollständig auf diese zugegriffen werden kann!
Wird die Software über eine Verknüpfung auf dem Desktop gestartet bevor die CD vollständig gemountet ist, erscheint kurz die Sanduhr und anschließend sofort wieder der „normale“ Mauszeiger. In diesem Fall klicken die Kinder mehrfach auf die Verknüpfung und starten mehrere Instanzen der Software.
Für die Multimedia-Komponenten wird QuickTime benötigt. Ist QuickTime auf dem PC nicht vorhanden, wird die Version 7.3.0.70 installiert. Secunia PSI weist unmittelbar nach der Installation auf eine Sicherheitsbedrohung der Kategorie 4 hin!
Während des Einführungsvideos startet immer wieder der Bildschirmschoner von Windows. Die Aufmerksamkeit der Kinder wird so gestört.
Die Esc-Taste beendet sofort die Software! Zumindest eine Sicherheitsabfrage darf man doch wohl erwarten, oder?
Diese technischen Details werden die Kinder (abgesehen von den Kopierschutz-Verzögerungen nach dem Einlegen der CD) vermutlich hoffentlich nicht bemerken.
Fazit
Inhaltlich sehr gut umgesetzte Lernsoftware. Aufgrund der zahlreichen technischen Mängel (unter Windows) vergebe ich für die Software die Schulnote 3+.
Vor fast exakt einem Jahr habe ich den Dienst PrintWhatYouLike vorgestellt. Der Ausdruck von Websites gestaltet sich mit diesem Dienst sehr angenehm:
Die zu druckende Website wird [...] angezeigt und der Anwender hat die Möglichkeit einzelne Bereiche, wie Zeilen, Abschnitte, Spalten, Bilder, Hintergrundbild usw. auszuschneiden. Hierdurch frei werdende Bereiche werden automatisch mit dem noch vorhandenen Inhalt aufgefüllt, so dass keine Lücken entstehen.
Einen Nachteil hat dieser Dienst allerdings: Er funktioniert nur, wenn die zu druckende Seite Teil des öffentlichen Internets ist und nicht durch ein Passwort geschützt ist.
Die Alternative zu»PrintWhatYouLike«: Printliminator
Diese Lücke schließt jetzt Printliminator. Dieses Bookmarklet kann auf jeder beliebigen Website angewendet werden.
Die Bedienung ist denkbar einfach: Nach dem Anklicken des Bookmarklets können die auszublendenden Elemente der Reihe nach angeklickt werden. Wird die »Alt«-Taste während des Anklickens eines Elements gedrückt gehalten, wird das Element freigestellt, also die es umgebenden Elemente gelöscht.
Das folgende Video demonstriert die verschiedenen Möglichkeiten:
Einziger Wermutstropfen: Es gibt keine Undo-Funktion. Wird versehentlich zuviel entfernt, muss man wieder von Vorne beginnen …
Unsere älteste Tochter wird im Dezember 9 Jahre alt. So langsam ist es daher an der Zeit, sie vorsichtig an das Internet heranzuführen.
Meine Suche per Twitter nach »Best Practices«, Tipps von Eltern oder anderen hilfreichen Websites zum Thema blieb bisher ohne Erfolg. Bestimmt gibt es Eltern von Grundschulkindern die vor der gleichen Situation stehen oder standen. Über Tipps und Links jeder Art bin ich sehr dankbar!
Update [05.10.2009|21:44]:
Zwischenzeitlich habe ich einige Links, Fachartikel und Literaturempfehlungen erhalten.
In den kommenden Wochen werde ich versuchen, die Ratschläge dieser Quellen in die Tat umzusetzen und anschließend hier im Blog darüber berichten. Die möglichen Themen der Blog-Artikel sind vielfältig:
Websites für Kinder
Verantwortungsvoller Einsatz der Möglichkeiten des Internets
Umgang mit sozialen Netzwerken
Schutz der persönlichen Daten des Kindes
Chatten und Instant Messaging
Kindgerechte Anpassung des Look&Feels von Firefox (Add-Ons, Werbeblocker, …)
Vorstellung von Schutzsoftware (beispielsweise Parents Friend)
Dank @eller82 darf ich in den kommenden Tagen eine Einladung zu Google Wave erwarten. Leider dauert die Aussendung der 100.000 Einladungen allerdings deutlich länger als ursprünglich von Google angekündigt …
Was bleibt also anderes übrig, als in der Zwischenzeit die Berichte und »Best Practices« der verschiedenen Online-Redaktionen zu überfliegen.
Besonders erwähnenswert ist das folgende Video, das die Vorteile der „Wave-Idee“ im Vergleich zur E-Mail erklärt [via aptgetupdate]:
In den letzten Jahren habe ich einige Collaboration-Lösungen kennengelernt und eingesetzt. Die Services von Acrobat.com sind bisher mein Favorit.
Ich bin schon sehr gespannt, was »Google Wave« zu bieten hat und wie es sich in den Workflow eines Teams integrieren lässt.
Der Hype um die Invites zu Google Wave wird die Spammer weltweit freuen: Selten hat man erlebt, dass so freizügig die eigene E-Mail-Adresse in Blogs, Foren und per Twitter mitgeteilt wurde!
In den Kommentaren des Lifehacker-Artikels bin ich über eine Vielzahl von Links zu scr.im „gestolpert“. Dahinter verbirgt sich ein Dienst, der die eigene E-Mail-Adresse durch einen CAPTCHA vor Spammern schützt. Für diesen Vorgang hat man auch ein neues englisches Verb erfunden:
to scrim: to protect your email address before sharing it, so only real people will use ist.
Zur öffentlichen Weitergabe der E-Mail-Adresse im Internet kann man auf der Website einen Link der Art http://scr.im/joe erstellen. Wer auf den Link klickt, um die E-Mail-Adresse zu sehen, sieht zunächst einen CAPTCHA-Check:
Nach einem Klick auf den richtigen Code des CAPTCHAS wird die E-Mail-Adresse angezeigt.
Möglicherweise ist dies nicht der beste Schutz der eigenen E-Mail-Adresse vor Spammern in öffentlichen Foren und Kommentaren, aber definitiv besser als kein Schutz!
Vor gut einer Woche fand ein eSeminar zu Adobe Photoshop CS4 statt. Leider habe ich den Termin verpasst. Glücklicherweise wird aber eine Aufzeichnung des Seminars angeboten.
Seit auch GMX und WEB.DE einen »Online Chat« in das Freemail-Postfach integriert haben, wird Instant Messaging via Jabber-Protokoll immer populärer.
Bei vielen Freemailern ist die E-Mail-Adresse zugleich die Jabber-ID. Es kann allerdings verschiedene Gründe geben, weshalb man für die Kommunikation per E-Mail bzw. Jabber zwei separate Accounts nutzt.
Aus eigener Erfahrung empfehle ich in solchen Fällen den kostenlosen »Instant Messaing Service« JabbIM, der sich durch sehr gute Erreichbarkeit und Zuverlässigkeit auszeichnet.
Die Registierung eines Accounts sowie die Konfiguration eines Messengers (beispielsweise »Miranda IM«) geht schnell und einfach:
die Dateien werden nach genau 24 Stunden gelöscht (lt. FAQ kann man den Zeitraum demnächst sogar auswählen)
der Link auf die Datei wird mit dem Shortener bit.ly erstellt
durch Ergänzung des »bit.ly«-Links mit einem »+«-Zeichen, kann die Klickstatistik abgefragt werden
die kontrollierte Löschung einer Datei vor Ablauf der Lebensdauer des Links ist geplant
Bei share1t werden die Dateien 15 Tage nach dem letzten Zugriff gelöscht. Das Löschdatum ist daher nur schwer zu kontrollieren. Die 24h-Regelung bei »save.as« ist mir da wesentlich sympatischer, zumal für das „Langzeit-Sharing“ bessere Lösungen (beispielsweise Acrobat.com) existieren.
Tipp: Bei sensiblen Daten ist die PGP-Verschlüsselung der Datei vor dem Upload sehr empfehlenswert!
Als überzeugter Anwender des Konkurrenzproduktes Acronis True Image habe ich zunächst auf den Download verzichtet. Meine Version 8 von »True Image« ist allerdings zwischenzeitlich etwas in die Jahre gekommen. Das Booten des Rechners mit der Boot-CD wird da schon mal unmöglich, wenn keine Treiber für aktuelle Hardware enthalten sind.
Aus diesem Grund und weil eigentlich jedermann eine Backup-Software besitzen – und einsetzen! – sollte, habe ich heute mal einen kurzen Blick auf »Drive Backup 9.0 Professional« geworfen.
Kurz angetestet
Nach dem Download der 87,7 MB großen Installationsdatei und dem Start der Installation erhält man die Möglichkeit den kostenlosen Lizenzschlüssel anzufordern, der in meinem Fall auch sofort per E-Mail eingetroffen ist.
Nach der Installation ist ein Neustart des Rechners erforderlich. Anschließend ist die Software einsatzbereit.
Die Oberfläche der Software ist in englischer Sprache. Die verschiedenen Funktionen (Backup, Restore, Erstellen einer Recovery-CD) sind selbsterklärend und funktionieren wie erwartet. Gewöhnungsbedürftig ist die Tatsache, dass man die verschiedenen Aktionen mit »Apply« explizit anwenden muss.
Auch das Erstellen der Recovery-CD und das Booten des Rechners mit dieser CD funktioniert einwandfrei. Hier ist mir der Schalter »Restore to different hardware configuration« aufgefallen, der ein Restore des erstellten Images auf einen anderen Rechner erlaubt. Bei dieser Einstellung werden Systemeinstellungen automatisch korrigiert und beim ersten Start von Windows eine Hardwareerkennung durchgeführt.
Wer bis noch keine Backup-Software einsetzt, sollte schnell zuschlagen und die Software von der Aktions-Seite der Website laden.